Fähre nach Skagway

Freitag fuhren wir ohne viel Hoffnung zur Fähre und bekamen doch Bordkarten…
Der Kapitän scheint auf einem italienischen Kreuzfahrtschiff gelernt zu haben und brauchte drei Anläufe zum anlegen…
Zusätzlich kam noch ein Schlauchboot dazwischen, die Aktion dauerte ewig.
Als das Boot endlich abgeladen war mussten einige Fahrzeuge rückwärts einfahren, was einige Fahrer sichtlich ins schwitzen brachte…
Mit gut einer Stunde Verspätung legten wir ab… Die Fahrt war ruhig und bot tolle Aussichten.
Einige Wasserfälle…
Kreuzfahrer im Hafen von Skagway…
Nach einer guten Stunde Fahrt bereitet sich die Mannschaft auf das Anlegemanöver vor.
Die Fahrzeuge stehen richtig eng aber anlegen und ausladen gehen flott von statten.
Wir stellen die Autos gleich auf dem Campingplatz ab und machen einen kleinen Stadtrundgang. Der Goldrausch lebt, Juweliere und Geschenkeläden säumen die Hauptstraße, ein Tribut an die Kreuzfahrtschiffe.
In einem Saloon gibt’s eine Stärkung
Alte Fotos und hunderte signierte Dollarnoten schmücken die Wände.

Im Bahnhof ergattern wir Fahrkarten für den historischen Zug auf den White Pass

Haines

Jetzt sind wir in drei Tagen von Hope nach Haines gebrettert … ca. 1350km … um nun zwei Tage auf eine Fähre zu warten… toller Plan. Also erkunden wir die Stadt und genießen das Stadtleben.

Haines 1657 Einwohner…

Wir haben Glück, dieses Wochenende gibt es ein Festival.

Zuerst gibt’s eine Ansprache mit allgemeinen Hinweisen, z.B. das Raucher in den abgesperrten Bereich vor das Gelände müssen! Es ist ein open air Fest! Dann wird die US-Nationalhymne und die von Alaska gesungen, alle stehen auf… Das probieren wir beim nächsten Bleicherfest auch mal…

Eine native people (Ureinwohner) Tanzgruppe macht den Auftakt…
Die Gruppe von ca. 3-83 Jahre ist nicht professionell, aber mit Herz und Seele dabei und wirkt daher sehr authentisch.
Anschließend lassen wir uns bei der Kooperative zeigen wie man Sauerkraut macht 😉
Es gibt aus allen Bereichen Ausstellungen handwerkliche Arbeiten, Bilder und Fotos von Schülern und Privatleuten.
Kaninchen, Ziegen, Schweine und Hühner.
Das Gelände ist (natürlich) weitläufig und wird offensichtlich zu vielen Gelegenheiten genutzt. Es gibt noch einige Stände mit Kleidung und Kunsthandwerk. Bis Sonntag treten viele verschiedene Bands auf…
In Haines gibt es auch eines, von weltweit (vermutlich) nur zwei Hammermuseen
Über 2500 verschiedene Hämmer hat der stolze Besitzer in der Ausstellung.
Unglaublich für was es alles Spezialgeräte gibt und wieviel Ideen Menschen zum Thema hatten.
Der Fischereihafen
Das zweite Kreuzfahrtschiff seit gestern, legt wieder ab…
MS Regatta
Das ist mal ein cooles Nummernschild.

Leider regnet es fast nur noch, so das wir im Auto chillen und unser Datenvolumen verbraten… gleich fahren wir zum Campingplatz zurück ins Funkloch und kochen was… Wenn morgen auf der Fähre noch Platz für uns ist, geht’s weiter nach Skagway, sonst erst Samstag… LG

Dawson

Von Carmacks aus fahren wir den Yukon Highway bis nach Dawson City. Die alte Goldgräberstadt sieht teilweise sehr runtergekommen aus. In der Landschaft erkennt man immer wieder die Narben des golgschürfens… das bis heute betrieben wird.

Zwischendurch mal 20km Baustelle…
Ungewohnte Weite
Dawson
Dukato in amerikanisch..
Fähre über den Yukon
Campground in Dawson
Nachdem wir die Camper abgestellt haben geht’s gleich noch mal in die Stadt.
Ein Wuppertaler Bulli
Die Mülleimer sind Bärensicher.
„unser Eckchen“

21.11. Durres

Noch mal Meer
Obsthändler
Strand
Vorher
Während der Wäsche
Eine ungebildete Gesellschaft kann zerstörerischer sein als Naturkatastrophen.
Albanien ist bunt
Hier haben wir Obst gekauft
Große Moschee in Durres
Amphitheater
Daily Vorserienmodell?
Es wird gebaut
Drei von unzähligen Straßenhunden…
Gut das wir früh am Hafen sind, zuerst covid Tests…
Dann am Zoll Schlange stehen
Wir haben uns irgendwie am Zoll vorbei gemogelt und sind dennoch an Bord…

Nachbarfähre

Trotz endloser Schlange am Zoll fährt das Schiff pünktlich um 19h ab.