Den Winter im Nacken

In Molde treffen wir wieder auf die E39, mit der 1. Fähre fahren wir nach Vestnes

Die 2. Geht von Sünde nach Festøya
Es riecht immer lecker im Kiosk auf den Fähren … Wir lassen uns zu einem Hotdog mit Speck hinreißen, zum Glück nur eins… demnächst lassen wir es beim Geruch
Wenig los an Bord

Kurz vor Mogrenda biegen wir ab zwischen zwei Seen vermietet jemand einen Stellplatz

Mit Sonneninsel auf dem Wasser und Bänken am Ufer.

Samstag sehen wir uns Nordfjordeid die Altstadt an, die typischen weiß gestrichenen Holzhäuser aus der Mitte des 19. Jahrhunderts sind besonders gut erhalten und durchweg bewohnt.

Holzkirche und
Friedhof

In der Oper gibt’s Carmen und die Kreuzfahrtschiffe legen hier regelmäßig an.

An der Uferstraße stehen Supermarkt und Baumarkt die “ bessere“ Wohngegend liegt etwas den Berg hoch… Ist sonst eher umgekehrt

Von Lote nach Andra mit der Fähre… in Helgheim am Jølstravatnet gibt’s einen liebevoll angelegten Rastplatz.

Mit Pavillon
Und Grill
Auf den Bergen liegt der erste Schnee.

Kurz hinter Langhaugane finden wir einen super Stellplatz.

Direkt am Fluss…
Aber gleich ums Eck gibt’s was besseres
Mit Blick…
… Wasserfall …
… und von der Straße entfernt…
So nah waren wir heute dem Nordlicht, wenn es keine Wolken gehabt hätte…

Das rauschen des Wassers hat uns gut gefallen und wir haben prima geschlafen. Der Schnee hat uns klar gemacht, dass der Winter hier nicht mehr weit ist… Wir wollen flott nach Süden… direkt nach Oslo heißt über die Berge, da schneit es schon… also weiter die Küste runter am Golfstrom entlang …

Ein Stückchen weiter, Schafe
Und der Huldefossen
Mit Pferden…
In Lavik geht es heute auf die erste Fähre
Es geht nach Oppedahl
Mittagsrast
Der erste Stau… Baustellenampel
Ein paar Brücken
Engstellen…

Obwohl wir schon lange unterwegs sind nehmen wir noch die Fähre von Halhjem nach Sandvikvag sie fährt über eine Stunde und nicht so geschützt… Morgen soll der Wind auffrischen.

Schon etwas größer…
Das Meer ist sehr ruhig, aber es schaukelt doch ein wenig…
Es ist schon dunkel als wir unseren Platz erreichen… Im hellen sieht es so aus.
Und so in die andere Richtung…

Durch den Atlantik

Von Kristiansund aus geht’s weiter auf der 64 , wir machen einen Abstecher und sehen uns in Kvernes gleich zwei Kirchen an… Die  weiße ist größer, neuer und in Gebrauch. Dank einer Reisegruppe aus Littauen waren die Kirchen geöffnet und konnten von innen besichtigt werden.

Kvernes Kirche
Gleich nebenan

Gleich nebenan steht die Stavkirche, sie gehört dem Verband für Denkmäler er übernahm die Kirche, als die neue gebaut wurde. Da die Gruppe hier einem Vortrag lauschte haben wir keine Bilder vom Inneren gemacht.

Danach kam die Hauptattraktion dieser Gegend für uns…

Die Atlantikstraße
Rastplatz
Mit Rundweg
Und Ausblick

Über kleine Inseln, mit kühn geschwungenen Brücken verbunden geht die Fahrt.

Die Straße wurde zur norwegischen „Ingenieurleistung des Jahrhunderts“ gewählt und diente unter anderem als Filmkulisse für den James-Bond-Film Keine Zeit zu sterben.

Nach der viel zu kurzen Fahrt (der spektakuläre Teil ist gut 8km lang) fanden wir einen spektakulären Stellplatz mit view…

Stellplatz
Blick, nah … man ahnt wie der Gletscher über den Fels geschabt ist …
… und fern

Am Morgen sind wir die Strecke gleich nochmal gefahren, diesmal mit Sonne… Bilder siehe oben… LG

Bis Kristiansund

Diese Fähre bringt uns von Brekstad nach Valset,  wir folgen der 710…

Die Gegenfähre
Mittagspause mit Blick

In Orkanger finden wir eine Stafkirche, die für die Weltausstellung in Chicago  1893 gebaut wurde. Hier gebaut, dann in Chicago aufgebaut, 1935 nach Lake Geneva verkauft und 2015 zurück nach Norwegen gebracht. Das heute noch etwa 95% original ist, spricht für die Qualität…

Leider nur von außen…
Der lange Weg…

Eindrucksvolle Tür

Weiter geht’s auf der E39…

Die freien Stellplätze werden seltener

Langsam kommen wir wieder in dichter besiedelte Gebiete, in Südnorwegen leben die meisten der 5,6 Millionen Einwohner. In Vågland vermietet die Gemeinde einen Platz mit Blick… Für 100 NOK Spende dürfen wir bleiben, gezahlt wird natürlich online …

Blick aus dem Fenster.
Morgens gibt’s auch wieder Sonne

Wir hatten eine ruhige Nacht, es gab sogar einen Picknicktisch, leider wars dafür zu nass…

Die nächste Fähre bringt uns weiter auf der E39 und nach Kristiansund, die Stadt verteilt sich auf mehrere Inseln die mit Brücken und Tunneln verbunden sind.

Zwischen den Inseln verteilen sich Häfen
In der Museumswerft
Werden alte Schiffe und Gerät aufgearbeitet und ausgestellt.
Das Hauptgebäude ist auch schon museumsreif  in dem Gewusel gibt’s viel zu entdecken.

Beim Rundgang durch Kristiansund entdecken wir traditionelle Holzhäuser

Boot als Dach
Weltkriegs Denkmal
Moderne Bauten
Auf kleinen Personenfähren kann man zwischen den Stadtteilen pendeln
Die Statue der „Stockfisch-Frau“ erinnert an die schwere Arbeit, den Fisch zum trocken auf die Trockengestelle zu hängen. Eine wichtige Tradition und lange größtes Handelsgut.

Alles in Bewegung

Im Verlauf der 17 kommen wir durch Namsos. Laut Komod gibt’s hier eine Wanderung durch Reste vom Regenwald… irgendwie finden wir den Einstieg nicht… ob es am Regen liegt?

Als Ersatz Highlight geht’s auf den Klompen… direkt über der Stadt ein Aussichtspunkt. Die Zufahrt ist abenteuerlich und wird mit einem tollen Ausblick belohnt.

Namsos
Im 19. Jahrhundert
1940 vor und nach der Bombardierung durch die deutsche Luftwaffe.

Die Zerstörung war so extrem, dass der Begriff „Namsosed“ im englischen Sprachraum zeitweise als Ausdruck für eine „totale Vernichtung“ verwendet wurde.

Ab und zu sollte man nochmal innehalten, bevor wir wieder Kriegstauglich gemacht werden…

Beschreibung auch in deutsch, überall Bänke, Tische und Grill
Es gibt eine kleine Halle mit großen Fenstern
Bergziege

Zum Abend ein Stellplatz am Fjord in der Nähe von Steinsdalen.

An einer alten Kaimauer
Mit Blick

So schön der Platz auch ist… In der Nacht frischt der Wind auf und wir haben eine sehr „bewegte“ Nacht.

Für die nächsten Tage ist Sturm mit Windböen 75-90 km/h angesagt. Die Batterie ist auch wieder leer… Wir finden einen Campingplatz mit Strom und verstecken uns zwischen den Gebäuden… nicht malerisch aber halbwegs geschützt verbringen wir zwei Tage auf Langnesodden Camping…

Die meisten Wohnwagen sind abgebaut, Suchbild…
Einchecken macht man selbst.
Der ist am Baum angebundenen
Wind …
…und Wellen
Blick aus dem Versteck
Mittwoch scheint die Sonne wieder und es geht weiter…. LG

Kleiner Umweg nötig

Irgendwie war der Iveco undicht… immer mal wieder ein paar Tropfen unter dem Auto. Zuerst selbst geschaut, alles sauber gemacht und nochmal geschaut… nix genaues gefunden. Auf der 17 bei Leland gibt’s ne Werkstatt… Leider dürfen die an so schweren Autos nicht arbeiten…, Freitag 12h…aber in Mosjøen gibt es eine LKW Werkstatt die dürfen, Ankunft 13h… Es wird überlegt, dann heißt es: ja okay aber ihr müsst eine Stunde warten… machen wir doch gerne. Gegen zwei Uhr geht es tatsächlich los…

Auf die Bühne, alles sauber machen… Der Ölfilter wird nachgezogen …
Ich sitze im Wagen und werde mit angehoben…
Dann soll ich ordentlich Gas geben…

Anschließend noch eine Probefahrt und nochmals nachsehen, das soll es gewesen sein… In den kommenden Tagen bestätigt sich das, unser Problem ist behoben. Eine knappe Stunde und 150€ stehen auf der Rechnung und wir können mit gutem Gefühl weiter fahren. Irgendwie schwirrte der an Ölmangel gestorbenen Motor aus Kanada durch meinem Kopf…

Nun sind wir doch auf der E6 gelandet aber nach kurzer Zeit biegen wir auf die 76 „Tosevegen“ ab. Auf dem Plataet Rastplatz beenden wir die Fahrt für heute.  Erneut umgibt uns ein ganz anderer Lebensraum, auf der Hochebene scheint überall Wasser zu fließen, üppige Moose überwuchern moorigen Untergrund. Nebel und Wolken ziehen die Berge rauf… eine tolle Stimmung.

Ein einfacher Steg überspannt grundlose Wiese
Überall wächst es.
Ab und zu ragt ein Fels hervor
Kleine Bäche gluckern durchs Gras
Am Morgen steigt Nebel aus dem Tal
Ein Umweg der sich gelohnt hat…

Bald stoßen wir wieder auf die 17 und halten an einer Kunst Installation

Mit massiven Blöcken wurde ein Weg durch das Watt gelegt…
Er verbindet eine Felsinsel mit dem Strand

In der Beschreibung stand leider, daß die Blöcke nur bei Ebbe sichtbar sind… tatsächlich liegt bei Ebbe aber alles trocken, wir kochen einen Kaffee und machen eine Pause…. aber auch nach zwei Stunden liegt alles trocken und bis zum Hochwasser sind es noch vier Stunden … So das wir weiter ziehen.

Außerdem sind eben unsere neuen Bekannten vorbei gekommen, vielleicht treffen wir sie auf der nächsten Fähre…

Ja, da vorne stehen sie…
Wir haben eine kurzweilige Überfahrt.
Abends landen wir auf dem selben Spot…
Sehr malerisch auf einem Felsen
Mitten im Fjord
Das Wasser ist glasklar und salzig.
In ihrem Iveco verbringen wir einen gemeinsamen Abend und haben viel zu erzählen über vergangene und geplante Reisen.
Morgen geht’s weiter… LG Andreas und Reilynn

Skrei gegen Mehl

Um ihn geht’s, Skrei oder auch Stockfisch

Im Jektefartsmuseet erfahren wir viel über die Geschichte, besonders Fischerei und Handel… Zum Beispiel wurde gut erklärt warum z.b. die Hanse dermaßen erfolgreich war… Monopol. Norwegen exportierte unmengen Stockfisch, in Europa war die haltbare Nahrung sehr begehrt für Seefahrt und als Verpflegung fürs Militär. Im laufe der Zeit stieg der Preis in Europa von einem Kilo Mehl für ein Kilo Stockfisch auf über sechs Kilo Mehl. Erst als auch holländische Kaufleute mitspielen durften sank der Preis wieder auf ein Kilo Mehl…

Jektefartsmuseet
Vom Meer aus
Mit solchen Schiffen „Jects“ florierte der Handel
Bergen war damals das Handelszentrum
Einige kleine Boote sind auch ausgestellt
Teppich
Und andere Webkunst
Das außen Gelände gehört zum Nordlandmuseum
Einladend gestaltet, mit Grill und Sitzplätzen
Einfache Fischerhütten…
Ne, die..
So etwas habe ich auch noch nicht gesehen… Wer erkennt wofür?
Auf dem Rückweg nochmal …
Auf dem höchsten Stand der Flut herrscht Ruhe…
Nachtplatz
An einem kleinen Bach.
Wir haben beschlossen nicht weiter nördlich zu fahren, sondern an der Küste entlang nach Süden…
Daher kennen wir die ersten km
Und Fähren schon…
Wieder Unterhalb des Polarkreis…  LG

Geistermarkt

Auf der Insel Sandhornøya beenden wir den Tag, letzte Nacht habe ich den Starlink leider aus und wieder eingeschaltet. Das hat die Batterie leer gesaugt… ohne große Solarerträge und wenig Fahrzeit lässt sich das nicht ausgleichen. So suchen wir einen Campingplatz mit Strom auf, 250 Nok/ 23€ kostet der Spaß, es gibt außerdem eine Ver- und Entsorgung einen tollen Blick, einen Hafen und einen 24/7 Selbstbedienungs Supermarkt …

Alleine auf dem Campingplatz
Der Geistermarkt, Eintritt mit der Kreditkarte und Pin, eine Krone/9ct. Werden abgebucht und die Türe öffnet sich…
Innen ein komplett ausgestatteter menschenleerer Supermarkt…

Der Einkauf ist ganz normal, die Selbstbedienungskasse kennen wir ja auch,  mit dem Bon öffnen sich die Türen und man steht wieder draußen. Natürlich ist der komplette Markt mit Kameras vollgepackt. Am nächsten Tag können wir mit dem Inhaber sprechen, er managt den Markt inklusive einem Kaffee und dem Campingplatz zur Zeit allein. Er erzählt das auf der Insel 300 Menschen wohnen und auf den umliegenden (mit der Fähre angebundenen) Inseln noch einmal 400. Es ist nicht möglich genug Personal zu bekommen um den Markt zu betreiben, daher ist nur tagsüber jemand vor Ort. Nur dann gibt’s Hilfe beim Einkauf, die Möglichkeit den Campingplatz zu bezahlen oder Alkohol (bis ca. 5%) zu kaufen, abends sind diese Kühlschränke automatisch verriegelt. Die Preise erscheinen uns nicht wesentlich höher als in anderen norwegischen Supermärkten zu sein, vielleicht eine ganz passable Möglichkeit auch weniger dicht besiedelte Regionen zu versorgen… In Großstädten kann ich mir nicht vorstellen, dass das so „offen“ funktioniert, aber in dieser dörflichen Umgebung scheint es zu passen, ich habe nicht gefragt ob viel gestohlen wird …

Neben dem Campingplatz beginnt ein Weg
Outdoor Galerie
In Norwegen gibt es Marmorsteinbrüche…
Der Weg ist Elia Blix gewidmet, der hier geboren wurde, er war Bildungsminister und Theologe, er übersetzte unter anderem die Bibel ins norwegische
Ein kleines Museum erinnert an ihn.
Wir sitzen Regen und Sturm aus
Es wird gebloggt und gebacken…

Nach ein paar Tagen Ruhe haben wir wieder Lust auf Neues… Wir fahren Richtung Bodø…

Auf halben Weg ein alter Bekannter,
der Saltstraumen, der stärkste Gezeitenstrom
Bei auflaufender Flut bestaunen wir die schiere Kraft der Strömung
Dafür braucht es Leistung…
Gleich nebenan Ergebnis einer ähnlichen Kraft
Handwerkers Paradies, hier gibt’s alles, außer Steaks und Bier  😉 , auch Öl für die Lenkung… LG

Norwegen Richtung Küste

Morgens noch ein letzter Blick
Kurz den Lachsforsen besucht…

Wir fahren weiter auf der E6 Richtung Norden die Temperaturen sind spürbar höher als in Schweden.  Bei Mosjøen zweigen wir ab Richtung Küste.

Stellplatz am Wefsnfjorden auf der alten Straßenführung, bevor der Tunnel gebaut wurde.
Blick ist gut.
Am Ufer…
Gibt’s eine Feuerstelle…

Leider fängt es bald wieder an zu regnen daher fällt das Feuer aus… Die Nacht ist ruhig.

Samstag erreichen wir die Panoramastraße  Helgelandskysten, auf der 17 führt sie an Fjorden entlang, über Brücken und Fähren.

Die Heigelandsbrua ist eine davon.
Die Strecke ist mit verschiedenen Kunstwerken garniert.
Mit über einem Kilometer Länge und 45m Höhe über dem Wasser,  eindrucksvoll.
In Lerfang geht es auf die erste Fähre.

Zum eingewöhnen erstmal 20 Minuten.

Die Abrechnung efolgt über das Kennzeichen, vor Beginn der Reise habe ich mich bei epass24 angemeldet, Kennzeichen und Kreditkarte angegeben. So spart man bis 50%. Ohne die Anmeldung wird eine Halteranfrage gemacht und die Rechnung nach Hause geschickt (wie bei einem Bußgeld) …

Stellplatz mit Tisch und Bank

Den großen Platz teilen wir uns mit einem anderen Wohnmobil, später kommt noch ein Zelt dazu.

Am Sonntag geht’s weiter
Nach wenigen Kilometern der nächste (kostenlose) Stellplatz mit ver- und Entsorgung
Einen Aussichtspunkt bestiegen…
In Kilboghavn geht es auf die nächste Fähre
Eine gute Stunde dauert die Überfahrt
Wir passieren den Polarkreis
Laut einer Norwegerin der „Löwenfelsen“
In der Nebesaison ist nicht viel los und einige Fähren sind kostenlos.
Der Svartisen Gletscher ist mit 370 km² der zweitgrößte Norwegens
Die Eisfläche auf den Bergen lässt sich nur erahnen es gibt eine Vielzahl an Gletscherzungen wie diese.
Der zugehörige Nationalpark reicht bis an die schwedische Grenze.

Entspannung…

In der Nähe von Häggenås verbrachten wir eine ruhige und waagrechte Nacht. Nebenan stand noch ein Schweizer im Pickup. Nachdem wir jetzt tagelang hauptsächlich die E45 Richtung Norden hochgebrettert sind, gut 1100km in vier Tagen, erteilen uns Zweifel ob es das ist was wir wollen…  Wir schenken unserem Nachbarn die letzten Kartoffeln (Einfuhrverbot in Norwegen) und bogen auf die E14 Richtung Trondheim ab.

Der waagrechte Platz…

In Schweden nochmal eingekauft und getankt, ab jetzt wirds teurer….

Am Ristafallet kurze Pause
 

Am Grønbergdammen kurz hinter der Grenze ( natürlich hat uns niemand angehalten und nach Kartoffeln oder sonstwas gefragt…) bleiben wir erstmal. Mit Brot backen und Drohne fliegen vertreiben wir uns die Zeit und kommen erst mal an…

Am Donnerstag fahren wir weiter, erstmal ver- und entsorgen …

Nördlich von Trondheim biegen wir auf die E6 Nord ab.

Mittagspause bei der Altstadhaug Kirche
So wie die Steine stehen, denke ich nur… nee nicht mit dem Kopf nach unten..
Aber sonst,  schöne Aussicht…

Bei Bøla schauen wir uns das berühmte Rentierbild an, 6000 Jahre alt ist das lebensgroße in den Fels geritzte Bild.

Bølareinen
Der Wasserfall ist auch sehenswert.
Zum Abend gab es einen Stellplatz an diesem Wasserfall. Beim Kraftwerk Aunfoss
LG Reilynn und Andreas

Richtung Norden…

Nachdem wir uns mal ein wenig mit dem Wetter beschäftigt haben, haben wir uns entschlossen zügig nach Norden zu fahren. Das heißt durch Schweden hoch und an der Küste von Norwegen wieder zurück, da ist es wärmer…

Samstag hatten wir einen Stellplatz mit Feuerstelle am Vänern See
Sehr schön und sehr windig, wir hatten eine „bewegte“ Nacht…
In Kristinenhamn haben wir Picasso besucht.
Die schwedische Variante vom Haus am See.

Wir folgen der E45 dem „Inlandwegen“ diese Route bin ich auch Februar 22 gefahren, ich erkenne kaum etwas… Zu krass ist der Unterschied zum Winter…

Dennoch sind wir „out of season“ vieles, wie auch dieses Museum ist geschlossen „stängd“…
Ein Hochofen…
Alte Kanzel?
Zwischendurch biegen wir mal ab…
Wenige km von der E45 ist man fast alleine…
Hier eine alte Rutsche zum flößen und eine Brücke der Inlandsbahnen. Die Eisenbahnstrecke läuft parallel zur E45.
Waldweg, der fruchtbare Teil scheint nur eine dünne Schicht an der Oberfläche zu sein, die Bäume Wurzeln sehr flach.
Überall dicke Moosschicht und riesen Pilze.
Sonntag Abend finden wir einen tollen Stellplatz am See.
Fürs Feuer ist das Holz leider viel zu nass..

Die Nacht war ruhig und ohne Wind, leider etwas nachlässig, mit Neigung geparkt so das wir die ganze Nacht „bergauf gekrabbelt“ sind … Camperfreuden ..

Heute gab es einen Wasserfall…
Das Wasser ist moorig braun,  auch in den Seen.
Kleine Geschichte zum Wasserfall.
Etwas abseits der Hauptstraße fühlt man sich wie in der Wildnis.
Heidelbeere
Gravelroad

Dann eine Waage am Wegesrand, Kontrollplatz der Polizei… soll ich es waagen?

Vorne
Hinten

Natürlich, zu fett und das schon vor den Feiertagen… Zum Glück sind wir alleine hier und keiner hats gesehen.

LG bis bald.