Skrei gegen Mehl

Um ihn geht’s, Skrei oder auch Stockfisch

Im Jektefartsmuseet erfahren wir viel über die Geschichte, besonders Fischerei und Handel… Zum Beispiel wurde gut erklärt warum z.b. die Hanse dermaßen erfolgreich war… Monopol. Norwegen exportierte unmengen Stockfisch, in Europa war die haltbare Nahrung sehr begehrt für Seefahrt und als Verpflegung fürs Militär. Im laufe der Zeit stieg der Preis in Europa von einem Kilo Mehl für ein Kilo Stockfisch auf über sechs Kilo Mehl. Erst als auch holländische Kaufleute mitspielen durften sank der Preis wieder auf ein Kilo Mehl…

Jektefartsmuseet
Vom Meer aus
Mit solchen Schiffen „Jects“ florierte der Handel
Bergen war damals das Handelszentrum
Einige kleine Boote sind auch ausgestellt
Teppich
Und andere Webkunst
Das außen Gelände gehört zum Nordlandmuseum
Einladend gestaltet, mit Grill und Sitzplätzen
Einfache Fischerhütten…
Ne, die..
So etwas habe ich auch noch nicht gesehen… Wer erkennt wofür?
Auf dem Rückweg nochmal …
Auf dem höchsten Stand der Flut herrscht Ruhe…
Nachtplatz
An einem kleinen Bach.
Wir haben beschlossen nicht weiter nördlich zu fahren, sondern an der Küste entlang nach Süden…
Daher kennen wir die ersten km
Und Fähren schon…
Wieder Unterhalb des Polarkreis…  LG

Geistermarkt

Auf der Insel Sandhornøya beenden wir den Tag, letzte Nacht habe ich den Starlink leider aus und wieder eingeschaltet. Das hat die Batterie leer gesaugt… ohne große Solarerträge und wenig Fahrzeit lässt sich das nicht ausgleichen. So suchen wir einen Campingplatz mit Strom auf, 250 Nok/ 23€ kostet der Spaß, es gibt außerdem eine Ver- und Entsorgung einen tollen Blick, einen Hafen und einen 24/7 Selbstbedienungs Supermarkt …

Alleine auf dem Campingplatz
Der Geistermarkt, Eintritt mit der Kreditkarte und Pin, eine Krone/9ct. Werden abgebucht und die Türe öffnet sich…
Innen ein komplett ausgestatteter menschenleerer Supermarkt…

Der Einkauf ist ganz normal, die Selbstbedienungskasse kennen wir ja auch,  mit dem Bon öffnen sich die Türen und man steht wieder draußen. Natürlich ist der komplette Markt mit Kameras vollgepackt. Am nächsten Tag können wir mit dem Inhaber sprechen, er managt den Markt inklusive einem Kaffee und dem Campingplatz zur Zeit allein. Er erzählt das auf der Insel 300 Menschen wohnen und auf den umliegenden (mit der Fähre angebundenen) Inseln noch einmal 400. Es ist nicht möglich genug Personal zu bekommen um den Markt zu betreiben, daher ist nur tagsüber jemand vor Ort. Nur dann gibt’s Hilfe beim Einkauf, die Möglichkeit den Campingplatz zu bezahlen oder Alkohol (bis ca. 5%) zu kaufen, abends sind diese Kühlschränke automatisch verriegelt. Die Preise erscheinen uns nicht wesentlich höher als in anderen norwegischen Supermärkten zu sein, vielleicht eine ganz passable Möglichkeit auch weniger dicht besiedelte Regionen zu versorgen… In Großstädten kann ich mir nicht vorstellen, dass das so „offen“ funktioniert, aber in dieser dörflichen Umgebung scheint es zu passen, ich habe nicht gefragt ob viel gestohlen wird …

Neben dem Campingplatz beginnt ein Weg
Outdoor Galerie
In Norwegen gibt es Marmorsteinbrüche…
Der Weg ist Elia Blix gewidmet, der hier geboren wurde, er war Bildungsminister und Theologe, er übersetzte unter anderem die Bibel ins norwegische
Ein kleines Museum erinnert an ihn.
Wir sitzen Regen und Sturm aus
Es wird gebloggt und gebacken…

Nach ein paar Tagen Ruhe haben wir wieder Lust auf Neues… Wir fahren Richtung Bodø…

Auf halben Weg ein alter Bekannter,
der Saltstraumen, der stärkste Gezeitenstrom
Bei auflaufender Flut bestaunen wir die schiere Kraft der Strömung
Dafür braucht es Leistung…
Gleich nebenan Ergebnis einer ähnlichen Kraft
Handwerkers Paradies, hier gibt’s alles, außer Steaks und Bier  😉 , auch Öl für die Lenkung… LG

Norwegen Richtung Küste

Morgens noch ein letzter Blick
Kurz den Lachsforsen besucht…

Wir fahren weiter auf der E6 Richtung Norden die Temperaturen sind spürbar höher als in Schweden.  Bei Mosjøen zweigen wir ab Richtung Küste.

Stellplatz am Wefsnfjorden auf der alten Straßenführung, bevor der Tunnel gebaut wurde.
Blick ist gut.
Am Ufer…
Gibt’s eine Feuerstelle…

Leider fängt es bald wieder an zu regnen daher fällt das Feuer aus… Die Nacht ist ruhig.

Samstag erreichen wir die Panoramastraße  Helgelandskysten, auf der 17 führt sie an Fjorden entlang, über Brücken und Fähren.

Die Heigelandsbrua ist eine davon.
Die Strecke ist mit verschiedenen Kunstwerken garniert.
Mit über einem Kilometer Länge und 45m Höhe über dem Wasser,  eindrucksvoll.
In Lerfang geht es auf die erste Fähre.

Zum eingewöhnen erstmal 20 Minuten.

Die Abrechnung efolgt über das Kennzeichen, vor Beginn der Reise habe ich mich bei epass24 angemeldet, Kennzeichen und Kreditkarte angegeben. So spart man bis 50%. Ohne die Anmeldung wird eine Halteranfrage gemacht und die Rechnung nach Hause geschickt (wie bei einem Bußgeld) …

Stellplatz mit Tisch und Bank

Den großen Platz teilen wir uns mit einem anderen Wohnmobil, später kommt noch ein Zelt dazu.

Am Sonntag geht’s weiter
Nach wenigen Kilometern der nächste (kostenlose) Stellplatz mit ver- und Entsorgung
Einen Aussichtspunkt bestiegen…
In Kilboghavn geht es auf die nächste Fähre
Eine gute Stunde dauert die Überfahrt
Wir passieren den Polarkreis
Laut einer Norwegerin der „Löwenfelsen“
In der Nebesaison ist nicht viel los und einige Fähren sind kostenlos.
Der Svartisen Gletscher ist mit 370 km² der zweitgrößte Norwegens
Die Eisfläche auf den Bergen lässt sich nur erahnen es gibt eine Vielzahl an Gletscherzungen wie diese.
Der zugehörige Nationalpark reicht bis an die schwedische Grenze.

Entspannung…

In der Nähe von Häggenås verbrachten wir eine ruhige und waagrechte Nacht. Nebenan stand noch ein Schweizer im Pickup. Nachdem wir jetzt tagelang hauptsächlich die E45 Richtung Norden hochgebrettert sind, gut 1100km in vier Tagen, erteilen uns Zweifel ob es das ist was wir wollen…  Wir schenken unserem Nachbarn die letzten Kartoffeln (Einfuhrverbot in Norwegen) und bogen auf die E14 Richtung Trondheim ab.

Der waagrechte Platz…

In Schweden nochmal eingekauft und getankt, ab jetzt wirds teurer….

Am Ristafallet kurze Pause
 

Am Grønbergdammen kurz hinter der Grenze ( natürlich hat uns niemand angehalten und nach Kartoffeln oder sonstwas gefragt…) bleiben wir erstmal. Mit Brot backen und Drohne fliegen vertreiben wir uns die Zeit und kommen erst mal an…

Am Donnerstag fahren wir weiter, erstmal ver- und entsorgen …

Nördlich von Trondheim biegen wir auf die E6 Nord ab.

Mittagspause bei der Altstadhaug Kirche
So wie die Steine stehen, denke ich nur… nee nicht mit dem Kopf nach unten..
Aber sonst,  schöne Aussicht…

Bei Bøla schauen wir uns das berühmte Rentierbild an, 6000 Jahre alt ist das lebensgroße in den Fels geritzte Bild.

Bølareinen
Der Wasserfall ist auch sehenswert.
Zum Abend gab es einen Stellplatz an diesem Wasserfall. Beim Kraftwerk Aunfoss
LG Reilynn und Andreas

Richtung Norden…

Nachdem wir uns mal ein wenig mit dem Wetter beschäftigt haben, haben wir uns entschlossen zügig nach Norden zu fahren. Das heißt durch Schweden hoch und an der Küste von Norwegen wieder zurück, da ist es wärmer…

Samstag hatten wir einen Stellplatz mit Feuerstelle am Vänern See
Sehr schön und sehr windig, wir hatten eine „bewegte“ Nacht…
In Kristinenhamn haben wir Picasso besucht.
Die schwedische Variante vom Haus am See.

Wir folgen der E45 dem „Inlandwegen“ diese Route bin ich auch Februar 22 gefahren, ich erkenne kaum etwas… Zu krass ist der Unterschied zum Winter…

Dennoch sind wir „out of season“ vieles, wie auch dieses Museum ist geschlossen „stängd“…
Ein Hochofen…
Alte Kanzel?
Zwischendurch biegen wir mal ab…
Wenige km von der E45 ist man fast alleine…
Hier eine alte Rutsche zum flößen und eine Brücke der Inlandsbahnen. Die Eisenbahnstrecke läuft parallel zur E45.
Waldweg, der fruchtbare Teil scheint nur eine dünne Schicht an der Oberfläche zu sein, die Bäume Wurzeln sehr flach.
Überall dicke Moosschicht und riesen Pilze.
Sonntag Abend finden wir einen tollen Stellplatz am See.
Fürs Feuer ist das Holz leider viel zu nass..

Die Nacht war ruhig und ohne Wind, leider etwas nachlässig, mit Neigung geparkt so das wir die ganze Nacht „bergauf gekrabbelt“ sind … Camperfreuden ..

Heute gab es einen Wasserfall…
Das Wasser ist moorig braun,  auch in den Seen.
Kleine Geschichte zum Wasserfall.
Etwas abseits der Hauptstraße fühlt man sich wie in der Wildnis.
Heidelbeere
Gravelroad

Dann eine Waage am Wegesrand, Kontrollplatz der Polizei… soll ich es waagen?

Vorne
Hinten

Natürlich, zu fett und das schon vor den Feiertagen… Zum Glück sind wir alleine hier und keiner hats gesehen.

LG bis bald.

Ein besonderer Friedhof

Mal wieder ein Stellplatz auf dem Bauernhof
Abschied nehmen
Diesel im Angebot ca. 2,05€ soll man lachen oder weinen …
Na wenn man so freundlich gebeten wird…
Der Zerfall ist schon sehr vorangeschritten
Ein schwedischer Mc Giver
Man kann es noch erahnen..

Der ist eindeutig…
Festgefahren…

Heute sind wir mal nicht so weit gefahren.
Ein schöner Platz am See.
Mit Blick
Das wird sicher eine ruhige Nacht… LG

Im dänischen Wald

Nach dem es gestern schon dunkel war, hier noch unser Stellplatz Mit der Maut hat es auch geklappt, wir wurden erkannt und die Schranke öffnete sich..

Nach dem es gestern schon dunkel war, hier noch unser Stellplatz

Ruhige Nacht gehabt und prima geschlafen.
Sehr großzügig mit Hecken abgetrennt und kostenlos in Lügumkloster.
Wetterfest und gut gelaunt.
Da ist er ganz versunken…ein Troll
Wird größer…
… Wenn man näher kommt.
Thomas Dambo hat bereits etwa 190 Trolle weltweit aufgestellt mit der trollapp sind sie zu finden.
Einen zweiten haben wir noch besucht.
Danach ging es durch Tunnel…
Über Brücken…
Nach Schweden…

Mit der Maut hat es auch geklappt, wir wurden erkannt und die Schranke öffnete sich..

Unsre Nachbarn auf dem Stellplatz…

Das Warten hat ein Ende

Hallo, nach langer Zeit versuche ich es noch mal…

Am 15. September sind wir gestartet wir wollen Nordlichter sehen und fotografieren. Über Dänemark, Schweden und Norwegen wollen wir nach Abisko. Am dortigen See gibt’s ein Mikroklima das für klaren Himmel sorgt und damit die Möglichkeit für Nordlichtfotos erhöht. Drückt uns die Daumen, das es klappt.

Dafür erzählen wir euch, was uns unterwegs widerfährt.

Start am Dienstag
Der erste Stellplatz in der Nähe von Vechta.
Heute morgen…

Für die Øresundbrücke muss man sich bei Øresundpay anmelden… Gestern habe ich nach einigen Versuchen aufgegeben… Nach einem Gespräch mit der Hotline versuchte ich es mit dem Laptop anstatt dem Handy und schon funktioniert es… nur noch den discount freischalten… schon können wir weiter. Technik macht es uns so einfach  😉

Kaffeepause kurz vor Hamburg
Impressionen vom Weg

Da Googlemaps kein Gewicht, Größe oder Abmessungen berücksichtigt bleibt die Navigation spannend… ,wenn der Fahrer dann noch Elbtunnel Sperrungen vorverlegt weil er das Datum übersieht… dann dauerts schon mal länger…

Elbbrücke
Begrünter Bunker
Reperbahn Festival

Irgendwann war Google es leid, das ich nicht in die für LKW gesperrt Straßen eingebogen bin und hat uns auf die Autobahn geschickt. Deshalb haben wir es noch nach Dänemark  geschafft und einen schönen Stellplatz gefunden, Bilder gibt’s morgen, leider ist es schon dunkel.

Liebe Grüße Reilynn und Andreas