12.4. Tschüs Afrika

Als wir heute wach werden ist der Himmel wolkenverhangen, der Wind kalt und irgendwie „ist die Luft raus“. Nach dem Frühstück packen wir ein, schnell noch ein Gruppenbild mit Monster (ein ca. 4m hoher Unimog), dann fahren wir los in Richtung Tanger. Da es kein großer Umweg ist, schauen wir uns noch die „sichere Außengrenze Europas“ in Ceuta an.
Doppelter Maschendrahtzaun gekrönt von NATO Draht zieht sich Kilometer lang um den Ort, überall Sicherheitskräfte. Wie im TV, aber in echt wirkt es stärker, Flüchtlinge sehen wir (zum Glück) nicht.
Wir drehen ab und fahren zu unserem Hafen „Tanger Med“ Als wir ankommen ist die 14:00h Fähre gerade abgefahren. Wir werden hin und her gewunken plötzlich steht da Jemand und sagt Ticket, Pässe, ich drücke ihm die geforderten Dinge in die Hand und er dreht sich um und geht los, Mist, reingefallen. Ich laufe wie ein Depp hinterher, er geht Zielsicher zu dem Ticketschalter ruft Leute herbei und füllt die Ausreisezettel aus. Obwohl der Schalter geschlossen ist bekommen wir Tickets und können weiter zur Zollpolizei. Am Ende kostet der Spaß 5 Euro, OK passiert. Da jetzt eigentlich keine Abfertigung ist, die nächste Fähre fährt erst in ein paar Stunden, haben die Polizisten wenig zu tun und wir kommen zügig voran. Als nächste Station ist der Zoll dran, alle Autos kommen in eine Reihe und werden mit einem riesigen in einen LKW eingebauten Röntgengerät geröntgt. Alle müssen aussteigen und das Ungetüm fährt an der Fahrzeugreihe entlang, ein großer Arm, wie in einer Waschstraße ohne Bürsten fährt über alle Autos. Das war es, wir sind durch, der Drogenhund blieb uns erspart.
Wir suchen noch den passenden Quai 6 und stehen als 2. Wagen in der Warteschlange 14:45, die Fähre geht um 18:30… wir essen eine Kleinigkeit in einer Imbissbude und dann wird gewartet. Frank schraubt am Europa-Navi es hatte sich auf der Hinfahrt verabschiedet und ich schreibe in wenig im Blog.
Um 19:30h fährt die Fähre endlich ab, die Überfahrt ist ruhig, nach ca. 1,5 Std sind wir in Algeciras. Beim Ausfahren werden wir zur Seite gewunken und müssen uns mit mehreren Fahrzeugen in eine Reihe stellen, alle aussteigen, die Fahrzeuge werden wieder durchleuchtet. Ein Sprinter fährt die Reihe auf beiden Seiten entlang, anschließend werden die Fahrzeuge noch einer Sichtprüfung unterzogen, dann nochmal die Pässe, seit der Einfahrt in den Hafen Tanger bestimmt zum 15ten Mal.
Durch die ganzen Untersuchungen ist es ziemlich spät geworden und wir sind fertig, wir fahren noch zum Lid- Parkplatz wo schon mehrere Wohnmobile stehen, Mc Doof hat noch auf, ein schnelles Bier und einen Burger und ab ins Bett.

Ein Gedanke zu „12.4. Tschüs Afrika“

  1. Moin moin, Europa hat euch wieder. Ich wünsch euch eine gute Heimreise. Eure Berichte werd ich vermissen, die gespannte Erwartungshaltung „gibt’s was Neues bei AuF? Dafür freu ich mich auf euch und eure Erzählungen wenn ihr zurück seid. Meine Mama würd noch sagen :Fahrt vorsichtig!

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