29.3. Die Überfahrt

Nach dem wir gestern Abend noch lange gesessen und geredet haben, gab es heute einen entspannten Tag.
Zuerst ein langes Frühstück, anschließend ist Ignazio mit Frank und mir los gefahren um Fährtickets zu Kaufen.
Edith Kolbachs Tipp: Argencia de Viajes Normandie in Los Barrios ist gut, wir haben dort alles bekommen, was wir für Überfahrt und Einreise brauchen.
Anschließend waren wir noch auf dem Markt um einzukaufen. Und bei Antonio ein paar Tapas naschen.
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Während Ignazio und Renate gekocht haben, es gab eine sehr leckere Paella mit Pulpo, Gambas, Artischocken, Fisch…
Konnten Frank und ich die Gasanlage im Auto instand setzen. Gestern Morgen stellten wir fest, dass der Herd und der Kühlschrank nicht funktionierten. Aus der Herdleitung entfernten wir einen vergessenen Stopfen, der Kühlschrankbrenner wurde intensiv gereinigt. Jetzt geht alles wieder!
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Nach der Paella haben wir noch kurz das Haus besichtigt und verabschiedeten uns.
Es war sehr schön bei euch!
Nun aber auf nach Marokko! Die Fähre fanden wir dank Ignazios Stadtrundfahrt ohne Probleme, ein Deutscher Seemann leierte uns während der Wartezeit mit einer kurzweiligen Geschichte noch zwei Euro aus dem Portmonee, zu weiche Herzen, Gute Tat für heute erledigtP1010769

P1010796 ;-).
Die Überfahrt dauerte eine gute Stunde und war ruhig.

Die Grenzformalitäten fand Frank nervig, ich amüsant, ein Grenzer in viel zu weiter Uniformjacke rannte aufgeregt und zeternd zwischen den ca. 15 Autos hin und her, bei mir war er dreimal und fragte nach Papieren fürs Auto, da ich nicht wusste welche, rannte er jedes Mal wenn ich Ihm das Falsche zeigte wieder zu einem anderem Auto. So blieben wir fast bis zuletzt, erst als sich ein anderer (normal agierender) Grenzer sich erbarmte uns das fehlende Formular zu geben ging es weiter…wir stellten fest, dass wir auch dieses Formular bereits ausgefüllt von unserer Agentur bekommen hatten, in vierfacher Ausführung! Es muss wichtig sein, 2 Stempel und zwei verschiedene Unterschriften ziehen nun jeden der vier Durchschläge.
Als wir diese Formalitäten hinter uns hatten, wurde es schon Dunkel, so dass wir unsere erste Fahrt im Dunkeln erlebten, nicht empfehlenswert, dunkel gekleidete Fußgänger auf unbeleuchteten Landstraßen in großer Zahl. Gegen Zehn kamen wir auf unseren Campingplatz an, nach dem uns das Marokko-Navi noch durch den Nachtmarkt von Tanger geführt hat. Toll was es da alles gibt :-). Jetzt sind wir geschafft und nach einem kleinen Imbiss und einem Ankommens Bier wird jetzt geschlafen.

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