9.11. Kanioni i Lengarices

Die Nacht am Lengarices Canyon wurde durch das Rauschen des Flusses bestimmt, ein bisschen laut aber beruhigend.

Wir campen direkt am Fluss wo noch einige Wohnmobile standen, vom VW Bus bis zum Expeditions-LKW war alles vertreten.
Gleich gegenüber ist das größte Thermalbad
Wir sind in die Schlucht gewandert, hier finden sich weitere Becken die Temperatur liegt zwischen 22 bis 30 Grad.
Die meisten waren noch frei.
Zur Zeit lässt sich die Schlucht gut begehen, im Frühjahr ist der Wasserstand zu hoch.
Die engsten Stellen sind nur drei Meter breit.
An einigen Stellen müssen wir durchs Wasser
Suchbild mit Fröschlein
Die osmanische Brücke am Eingang der Schlucht.

Nach der Wanderung und einer Kaffeepause sind wir aufgebrochen und nach Përmet gefahren. Hier füllten wir die Vorräte auf.

Die Stadt wird gerade mit Mitteln der Tourismusförderung komplett umgekrempelt.
Wir besuchten noch PUNISHTE GLIKOJE
Eine Kooperative in der traditionelle Marmeladen und Früchte eingekocht werden.
Natürlich gibt es auch traditionellen Raki aus traditionellen 5 l PET Flaschen. Sorgfältig abgefüllt und verkorkt.

Leider hat uns auf der Weiterfahrt die Dunkelheit eingeholt daher sind wir kurzerhand abgebogen und stehen unweit der Straße zum übernachten.

8.11. Frashër Rundkurs

Trotz gebimmel war die Nacht erholsam, wir stärken uns beim Frühstück.
Weiter geht es den Berg hinauf
Anfangs ist die Piste noch breit und gut ausgebaut…
Später wird es eng und enger, manchmal geht’s um Zentimeter
Ein bißchen groß für solche Späße.
Da muss auch schon mal ein Kabel angehoben werden.
Wenn es hier nass ist wird der Schlamm tief und rutschig.
Wir werden mit einem Traum-rastplatz belohnt.
Abends erreichen wir die Thermalquellen bei Permet, ein Bad ist ein gelungener Tagesabschluss.

Berat – Permet

Hurra, die Zivilisation hat uns wieder und wir haben wieder Netz…

Nachdem wir Berat besucht haben sind wir Samstag Richtung Permet aufgebrochen, allerdings an der Osumschlucht entlang.

Zuerst einkaufen, Daily brauchten wir nicht…aber alles andere kauften wir in einem Sparmarkt.
Die Osumschlucht ist eine 13km lange Schlucht mit 70-80m hohen senkrechten Wänden die schmalsten Stellen sind nur 4m breit.
Die Stromversorgung steht auf festen Füßen.
Von der Straße aus nur schwer zu sehen…
…bieten sich an mehreren Aussichtspunkten spektakuläre Blicke
Eine spannende Brücke fand sich auch.
Nach einem langen Tag machten wir am Flussufer rast.
Mit Lagerfeuer

Sonntag erkundeten wir die Umgebung…

In der Nähe gibt es einen Wanderweg in die Schlucht
Er erlaubt tolle Blicke
Weiter oben passten nur noch Tiere durch den Pfad.
Ein letzter Blick

Wir fuhren weiter am Osum entlang

Nach einigen km, kurz hinter der neuen Brücke…
…endet der Asphalt wir bleiben af der SH72 Richtung Permet.
Die Strecke führt durch entlegene Natur
Auf der Strecke sind uns heute nur vier andere Fahrzeuge begegnet.
Kaffeepause am Abzweig
An dieser Abzweigung biegen wir ab in den…
Hotovës oder Frashër Nationalpark
Nach ca 10km schlagen wir unser Nachtlager auf.
Einige Geländewagen hielten nur kurz und fuhren weiter…
Beim Abendessen beobachten fünf Hütehunde unsere Spaghetti

Die Nacht war begleitet vom Glockenklingeln der ums Auto stehenden Tiere und Hundegebell.

5.11. Berat

Heute haben wir uns Berat angesehen, die Stadt der tausend Fenster, die 1961 offiziell zur Museumsstadt ernannt und 2008 UNESCO-Welterbe wurde, steht unter besonderem Schutz

Wir ließen uns mit dem Taxi zur Burg, hoch über der Stadt bringen.
Großartiger Blick über das Tal des Osum.
Die Burgmauer ist nahezu vollständig erhalten.
Die Burg beherbergt einen eigenen Stadtteil, der heute noch bewohnt ist.
In der Burg gibt es eine eindrucksvolle Zisterne
Mehrere Kirchen und Moscheen gibt’s innerhalb der Mauer
Der Blick auf die Stadt.
Nach einer Stärkung gehen wir durch das alte osmanische Viertel runter zum Fluss
Das christliche Viertel Gorica an dem gegenüber liegenden Flussufer
Modernes Einkaufszentrum
Stadt der 1000 Fenster
Margarita Tutulani Denkmal
Langer Tisch als Dauerlösung
Streetart

4. November

Heute morgen waren wir noch in Durres beach
Gegen Mittag sind wir nach Beirat gefahren
Wir finden einen Campingplatz kurz vor dem Ort
Zur Begrüßung erst einen Frape
5/6 deutsche Belegung

Gleich nebenan ist der Winzer Çobo wir erstehen einen albanischen Rotwein. Morgen fahren wir nach Berat…

3. November

Heute sind wir an der Promenade entlang gegangen um die Stadt zu erkunden.
Hier wurden zwei von ca. 170.000 Bunkern eingebunden.
Seebrücke
Pinienhain zwischen den Häusern
Sieht nicht toll aus, ist aber Glasfaserkabel mit Gigabit-Anschluss
Das auch
Und wozu einen Mast setzen wenn der Baum schon da ist.
An Neubauten werden oft Puppen aufgehängt um böse Geister zu vertreiben, sieht bisweilen makaber aus.
Mittagspause nach der erfolglosen Reparatur des Tischgesells gestern, auf dem Campingtisch…
Eindrucksvolle Wolkenbilder…

2. November

In der Nacht hat es wie versprochen angefangen zu regnen

Leider hört es auch während des Frühstücks nicht auf. Der Wetterbericht verspricht Sonne im Süden… Also fahren wir Richtung Süden.

In Durres halten wir um Brot zu kaufen, während ich die Verkabelung bewundere…
Schiebt sich ein Zug ins Bild…
Ganz schön eng und überraschend…
Wir finden hinter einigen Ecken zum Strand von Durres…
Gegen Abend kommt sogar die Sonne noch einmal raus, hier ist es erheblich wärmer als in den Bergen.
Wir lesen…
Gehen am Strand lang
Bestaunen die Hotels
Nachdem wir ein weilchen den Wellen lauschten, gab es im Restaurant nebenan noch etwas leckeres.

1. November

Unseren Rastplatz an der Kir können wir heute morgen bei Licht bewundern
Nahe einer Brücke stehen wir auf einer ebenen Wiese
Das Wasser ist klar bis zum Grund
Die Brücke hat schon einiges mitgemacht…
Wir sind unterwegs, an dieser Stelle muss ich die Kabel mit einem Stock hoch halten und Frank fährt den Wagen drunter her…
Bei Regen sicher keine einfache Stelle
Kurze
Pause
Eine eindrucksvolle Schlucht
Mit (zur Zeit) kleinem Wasserfall
Hier entsteht ein Ausfugslokal
Solange kochen wir uns unseren Kaffee selbst
Leider keine Versteinerung
Schlucht an der Kir entlang
Einige Stellen sind sehr eng zwischen Abgrund und Fels passt der Iveco kaum durch.

Geschafft, bei Prekal treffen wir wieder auf Asphalt. Bis zum Schluss war nicht klar ob nicht noch Die Engstelle kommt… Einige Male haben die Kabel gewackelt. 3,55m ist definitiv zu hoch für diese Piste. Nochmal würde ich sie nicht mit dem Iveco fahren.

Wir rasten neben der alten osmanischen Brücke Ura e Mesit

31. Oktober

Heute wandern wir zum Wasserfall
Straßenbau in Eigenregie
Es ist Sonntag und genau wie bei uns ist „Alle Welt “ unterwegs…
Der Wasserfall, gerade mal ohne influencer davor
Nach dem Ausflug nehmen wir die unbefestigte Straße nach Shkodra
Ein verlassener Ort
Die Häuser wurden bei einem Erdbeben zerstört
Die Fußgängerbrücke über den Fluss
Teilweise war die Strecke holprig

Wir sind zwei Stunden gefahren und haben ca. ein Drittel der 50km geschafft, der Wagen ist für diese Strecke eigentlich zu groß. An einem Felsüberhang war nicht mehr viel Platz, mal sehen ob wir morgen durch kommen. Jetzt noch ein paar Spagetti und Feierabend…

30. Oktober

Gut das wir Pause gemacht haben.
Sonst wäre uns einiges entgangen
Zum Frühstück kommt der Toaster zum ersten Mal zum Einsatz
Dann fahren wir weiter
Memoriale In Onore all’Albanologo Baron Nopcia.
Der Nebel hängt noch in den Tälern
Auf dem Parkplatz in Theth steht ein Bulli aus Köln
Wir erkunden die Gegend
Und gehen Richtung Thethpass…
Gerade als wir umkehren kommt uns eine Wandergruppe entgegen, sie kommen in Begleitung eines Führers und Packpferd aus Valbona und waren fünf Stunden unterwegs.
Auf dem Rückweg kehren wir in einer Bar ein wo wir einen Raki probieren.
Abends essen wir in einem Restaurant in Theth, während des Abends geht mehrmals das Licht aus, essen schmeckt trotzdem.